Der TCS stellt Plakate zur Verfügung, die auf den Schuljahresbeginn verweisen.

Schulgebäude markieren?

Eine Schule aus dem 19. Jahrhundert, die nicht als solche erkannt wird – das führte auf der Tour «Böse Dinge» zu Diskussionen.

1888 zählte die Stadt Zürich knapp 30'000 (28 255) Einwohnerinnen und Einwohner. Das Stadtgebiet umfasste damals nur die Altstadt. Doch der Schulraum war knapp, 1881 wurde das Schulhaus Schanzengraben für die Primarschule erstellt, inklusive Zentralheizung, Abort mit Wasserspülung und Gasbeleuchtung der Korridore.

Heute gehen hier rund hundert Schülerinnen und Schüler im Kindergarten- und Primarschulalter ein und aus. Der Unterricht findet in altersdurchmischten Mehrjahrgangsklassen statt. Doch das Gebäude wirkt nicht wie eine Schule. «Das gibt zu jeden Schuljahresbeginn Probleme. Wie können wir sichtbar machen, dass hier eine Schule ist?» Solche Fragen werden in der Elternmitwirkungsorganisation diskutiert, die im Austausch mit der Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich versuchte, die Verkehrssituation zu verbessern. Nach längeren Gesprächen gelang es laut Protokoll der Elternratssitzung vom 21. März 2011, an der Kreuzung Brandschenke-, Selnaustrass das Konfliktgrün zwischen Linksabbieger und Fussgängerinnen zu entschärfen: die Fussgänger erhielten früher Grün. Dass hier am Morgen früh viele Schulkinder unterwegs sind, wird den Autofahrerinnen zumindest im August bewusst. Die Plakate, die zu Beginn des Schulanfangs jedes Jahr aushängen, bilden einen temporären Hinweis darauf.

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