Beton, fast wie Batik. Fotos: Christoph Haerle

Das Betonbild

Fünf Betonfahrmischer malten die Mauer zum Haupteingang des Bürgerspitals Solothurn. Jeder füllte eine Farbe ein, die Partitur von Christoph Haerle gab den Takt vor.

Malen mit Beton nennt Christoph Haerle sein Werk. 60 Meter lang, 5 Meter hoch, 35 Zentimeter breit und 250 Tonnen schwer ist seine Mauer, die die Menschen zum Haupteingang des Bürgerspitals Solothurn leiten wird, wenn dessen Neubau 2024 abgeschlossen ist. Geleitmauer, manchmal vielleicht Klagemauer, wird sie mit ihrem abstrakt-expressionistischen Farbbild die Stimmung der Menschen untermalen und sie begleiten, wenn sie kommen und gehen. ###Media_2### Die Mauer ist nicht bemalt, sondern gemalt – von Maschinisten mit Betonpumpen. Vorlage war eine 18 auf 5 Zentimeter kleine Nagellack-Zeichnung. Haerle übertrug sie in eine Partitur für 60 Meter, unterteilt in kleine Farbblöcke. So konnte er berechnen, wie viel Beton und Pigment pro Farbe er benötigen, wie lange das Einfüllen dauern würde, wie viel Material und Arbeit kosten würden. An einer Probewand lernten die Maschinisten und der Künstler das Betonmalen gemeinsam. Dank einer Schalung mit Plexiglasfront konnte man sehen, ob die Farbbänder nahtlos ...
Das Betonbild

Fünf Betonfahrmischer malten die Mauer zum Haupteingang des Bürgerspitals Solothurn. Jeder füllte eine Farbe ein, die Partitur von Christoph Haerle gab den Takt vor.

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